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Trainingstouren um München
Bayerisches Voralpenland

Auf dieser Seite stelle ich eine Auswahl meiner Lieblingstouren vor.

Grundsätzlich muss ich darauf hinweisen, dass jeder, der sich auf zwei Rädern auf den Wegen und Wanderpfaden der Alpenregion bewegt für sich selbst verantwortlich ist, alle Angaben ohne Gewähr sind und ihr die hier enthaltenen Informationen auf eigene Gefahr hin nutzt. Wer zu den Menschen gehört, die stets andere für ihre eigenen Fehler verantwortlich machen, der sollte einen großen Bogen um diese Seite machen.

Streckenabschnitte, die in der Beschreibung auf Basis der Singletrailskala eingestuft und besonders erwähnt sind, sollten grundsätzlich mit Helm und Protektoren befahren werden. Den Rest der Saison wegen unzureichender Vorsichtsmaßnahmen auszufallen, nur weil man einen kurzen Moment beim Fahren nicht aufgepasst hat, ist alles andere als "cool".

Bitte beachtet, dass einige der Touren ausnahmslos nur unter der Woche befahren werden sollten, da sonst unweigerlich völlig vermeidbare Probleme mit Wanderern auftreten werden, mit denen ihr dem Ansehen unseres liebsten Hobbys nur Schaden zufügt.

Goldene Regeln

Die folgenden, goldenen Regeln sind eine Selbstverständlichkeit unter uns Enduristen und Naturfreunden:

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Gardasee-Allgemeine Informationen

Der nördliche Teil des Gardasees, in der autonomen Provinz Trient gelegen, ist das El Dorado für jeden Mountainbiker und ganz besonders für uns Enduro-Fahrer.

Als Ausgangsbasis sind die Orte Riva und Torbole perfekt gelegen, da von dort aus die meisten Touren beginnen oder eine Möglichkeit besteht per Bus zum Startpunkt gefahren zu werden.

Es gibt eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten, vom Campingplatz über einfache Zimmer in den Häusern älterer Herrschaften, bis hin zum vier Sterne Luxushotel. Am besten man ruft beim favorisierten Hotel an, in Riva und Torbole ist jeder Einheimische der deutschen und italienischen Sprache mächtig und der Umgang miteinander ist sehr herzlich.

Anfahrt

Idealerweise fährt man von München aus mit dem Eurocity in Richtung Verona bis nach Rovereto. Auf dieser Verbindung kann man einen Fahrradstellplatz reservieren und wird in 4,5 Stunden sehr entspannt bis nach Rovereto gefahren. Von dort sind es noch gute 45 Minuten mit dem Rad bis nach Torbole. Der Weg ist bestens ausgebaut und außerhalb der Stadt komplett frei von Autokontakt, so wie man es aus Deutschland gar nicht kennt.

Gardasee Allgemein Mountainbike Tour Rovereto Muenchen Bahn
Mit der Bahn und dem Enduro von München nach Rovereto
Gardasee Allgemein Mountainbike Tour Karte
Vom Bahnhof ist es nicht mehr weit bis zum ersten Seeblick

Die Kosten des Bahntickets belaufen sich, bei Nutzung des Italien-Spezials, auf 29-49 Euro plus 10 Euro für das Fahrrad. Da lohnt es sich alleine oder zu zweit wirklich nicht mit der Dreckschleuder in Richtung Gardasee zu starten, zumal man am Brennerpass und an den Mautstellen oft mit Wartezeiten rechnen muss.

Galerie

Gardasee Allgemein Mountainbike Tour Torbole Hafen
Der malerische Ort Torbole im Norden des Gardasees als Ausgangsbasis
Gardasee Allgemein Mountainbike Tour Torbole Berge
Blick von einem Aussichtspunkt auf Torbole
Gardasee Allgemein Mountainbike Tour Panorama Lago
Das Panorama von Norden aus nach Süden blickend

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Gardasee-Interaktive Übersichtskarte

Auf dieser Karte kann bequem per Maus die gewünschte Tour ausgewählt werden, ein Klick führt dann direkt zur passenden Touren-Beschreibung.

Gardasee Touren Karte
Interaktive Karte, auf der die gewünschte Tour direkt ausgewählt werden kann

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Gardasee-Brione

Aktueller Hinweis:

Seit 1992 sind Teile des Monte Brione zum Biotop erklärt worden, weshalb im oberen Drittel die Befahrung durch motorisierte Giftgasmobile untersagt ist. Mittlerweile ist nur noch die südlichste Trail-Abfahrt (erst rot, dann schwarz und blau markiert) außerhalb des Biotops gelegen und damit legal befahrbar. Der schmale Schotterweg zum Gipfel darf zudem alleine schon aus Sicherheitsgründen nur zu Fuß betreten werden. Bitte respektiert die Beschilderung sowie bestehende Regelungen der Gemeinde. Aktuelle Informationen sollten immer bei den einschlägigen Bike-Treffs oder bei den Shuttle-Anbietern abgefragt werden.


Die Trails auf dem Monte Brione, zwischen den Orten Riva und Torbole gelegen, sind die ideale Trainingsrunde zum Einstieg in das Terrain am Gardasee und zum Testen des eigenen Fahrkönnens.

Wer bereits auf einem der hier vorgestellten, durchaus stellenweise anspruchsvollen Pfaden technisch Schwierigkeiten bekommt, der sollte sich gut überlegen ob er die auf dieser Seite beschriebenen Touren unbedingt fahren möchte. Zumindest ist dann bei den einfacheren Touren wie etwa Tremalzo mit Schiebepassagen zu rechnen, während von Misone und den Freeride-Strecken dringend abzuraten ist.

Bergauf geht es vom Yachthafen in Riva aus in sehr angenehmer Steigung auf einer kaum befahrenen Asphaltstraße, vorbei an zwei höhlenartigen Felsdurchbrüchen, deren Aussicht auf Torbole man sich nicht entgehen lassen sollte.

Die in der Karte rot eingezeichnete Streckenführung ist zum Einstieg am besten geeignet. Sie beginnt in der Abfahrt mit einer steilen Laubrutsche auf Waldboden und geht dann über Stufen und eine leicht befahrbare Felsschräge zum Steinweg runter. Am Ausstieg des Trails fahren wir links wieder ein Stück hoch und anschließend zurück zur Asphaltstraße zum erneuten Aufstieg auf den hinteren Teil des Brione-Rücken.

Etwas anspruchsvoller ist der beim Bunker beginnende lila Pfad, den man über ein paar mit kleinen Stufen versehene Kehren durch den Wald erreicht. Der Einstieg befindet sich ca. 100m vor dem oberen Aussichtspunkt mit Blick auf Arco. Stetig durch den Wald führend sind hier Wurzeln und zum Teil auch größere Stufen zu bewältigen, die aber alle gefahren werden können.

Zu guter Letzt nimmt man den blauen Weg, der ein paar sehr steile und anspruchsvolle Felspassagen bietet und nochmal volle Konzentration erfordert. Beim Ausstieg über einen großen, glatten Fels nimmt man den Steinweg nach rechts und knapp 150m weiter den nächsten Trail nach links runter.

Nach diesen Strapazen hat man sich ein Eis oder eine Portion Erdnüsse verdient und weiss nun ungefähr, was einen am Gardasee auf einer Tour an Wegbeschaffenheit alles erwarten wird.

Wegbeschaffenheit

Länge: 17 Kilometer - Gesamtanstieg: 740 Meter

Die Auffahrt ist größtenteils asphaltiert und wird erst ganz zum Schluß ein zunehmend schmaler und mit ein paar Steinen geschmückter Schotterweg.

Bergab ist vom Steinweg bis zu Waldpfaden mit Kehren, Laub- und Felsrutschen bis zum schmalen Wiesentrail alles geboten was einem so üblicherweise am Gardasee an Untergrund begegnet.

Karte und Höhenprofil

Startpunkt ist der Parkplatz vor dem Yachthafen in Riva. Stand: Juni 2013

Gardasee Monte Brione Mountainbike Tour Karte

Die verschiedenen Varianten sind farblich hervorgehoben

Gardasee Monte Brione Mountainbike Tour Höhenprofil

Drei Anstiege geht es rauf und drei Abfahrten wieder runter

Gardasee Monte Brione Mountainbike Tour Steigungsprofil

Die beiden letzten Trails (lila und blau) sind steiler als der erste (rot)

Galerie

Gardasee Monte Brione Mountainbike Tour Panorama
Der langgezogene Rücken des Monte Brione zwischen Riva und Torbole
Gardasee Monte Brione Mountainbike Tour Bunker
Die bequeme Auffahrt und eine im Wald versteckte Bunkeranlage
Gardasee Monte Brione Mountainbike Tour Trail Rot
Einstieg in die Laubrutsche und stufige Felsschräge (rote Route)
Gardasee Monte Brione Mountainbike Tour Trail Lila
Über Stufen aus Holz und Stein geht es durch den Wald (lila Route)
Gardasee Monte Brione Mountainbike Tour Trail Blau
Der sehr steile Fels-Trail (blaue Route)

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Gardasee-Tremalzo

Diese Traumtour startet mit dem Shuttle-Bus in Torbole, der uns 1700 Höhenmeter auf den Monte Tremalzo fährt. Alternativ kann man den Anstieg auch selber hochkurbeln, wobei man konditionell berücksichtigen sollte, dass im weiteren Verlauf der Tour 2.250 Höhenmeter abgebaut werden, auf nach unten hin anspruchsvoller werdenden Trails.

Am Parkplatz vor dem Restaurant angekommen, strampeln wir die übrigen knapp 150 Höhenmeter noch bergauf, um durch einen kurzen Tunnel auf die Ostseite des Berges zu gelangen. Dort beginnt eine der optisch beeindruckendsten Abfahrten der gesamten Alpenregion. Bei entsprechender Wetterlage ziehen über den ersten Teil des Weges schonmal die Wolken drüber, was der ganzen Umgebung einen mystischen Hauch verleiht. Diese Tour muss man unbedingt bei verschiedenen Wetterlagen probieren, es lohnt sich! Der "Himmelsweg" schlängelt sich bis zum Rifugio am Passo Nota, das durch die große Kanone und den schicken Baumstamm-Radlständern auf dem Vorplatz unverkennbar ist. Nun geht es ein Stück bergauf und anschließend über einen schmaler werdenden Pfad in den Dschungel rein.

Ab dem Passo Guil beginnen die interessanten Wurzelpfade durch den Wald, die nach unten hin mit immer mehr Schlüsselstellen gewürzt sind. Wir verlassen den Wald an einem Forstweg, den wir geradeaus weiterfahren, um einige Meter weiter nach rechts auf einen heftigen Trail abzubiegen, der stellenweise wie ein ausgetrocknetes Flußbett wirkt. Dieser führt uns nach Pregasina, wo wir uns auf der Terrasse des schön gelegenen Ristorante Panorama noch einen Teller Pasta gönnen, bevor der gemütliche Teil der Abfahrt beginnt. Über Asphalt und Schotter geht es die Ponale-Straße bis hinunter nach Riva, garniert von tollen Blicken auf den See, immer an der Steilküste entlang.

Wegbeschaffenheit

Länge: 26 Kilometer - Gesamtanstieg: 613 Meter - Gesamtabstieg: 2.250 Meter

Vom Parkplatz aus geht ein grobschottriger, gut fahrbarer Weg noch ca. 150 Höhenmeter rauf, bis zum Tunnel auf die andere Seite des Tals. Dort beginnt die Abfahrt, die nur durch wenige, kurze Gegenanstiege unterbrochen ist. Bis hinter den Passo Nota verläuft der Weg auf einem breiten, teils grobschottrigem Weg und wird dann zum schmalen Pfad, der sich durch die Vegetation den Hang entlang schlängelt. Ab dem Passo Guil beginnen die Trails, die zunächst auf S1-Niveau gemütlich durch den Wald verlaufen. Die Anzahl der Schlüsselstellen bis S2-Niveau nimmt zu, das letzte Stück bis Pregasina ist vorwiegend auf diesem Schwierigkeitsgrad und sollte mit entsprechendem Federweg befahren werden. Schiebepassagen gibt es keine, das Rad muss nur ein Mal über einen umgestürzten Baum und ein schmales Stück Hangabbruch getragen werden. Ab Pregasina erst Asphalt und dann wieder ein Schotterweg bis Riva runter. Die Tour ist für Gardasee-Einsteiger bestens geeignet, je nach Fahrtechnik muss die eine oder andere Schlüsselstelle geschoben werden.

Karte und Höhenprofil

Startpunkt ist der Parkplatz beim Restaurant auf dem Monte Tremalzo, das Ziel der Ort Riva im Norden des Sees.

Gardasee Monte Tremalzo Mountainbike Tour Karte

Vom Tremalzo führt der Weg nach Westen bis zum See und dann nördlich nach Riva

Gardasee Monte Tremalzo Mountainbike Tour Höhenprofil

Bis auf zwei kurze Gegenanstiege bei Kilometer 9 und 15 eine reine Downhill-Abfahrt

Gardasee Monte Tremalzo Mountainbike Tour Steigungsprofil

Die Steigungen sind nicht der Rede wert, bergab wird es erst kurz vor Pregasina (ab Kilometer 18) für 250 Höhenmeter steil

Galerie

Gardasee Monte Tremalzo Mountainbike Tour Trail Himmelsweg
Der "Himmelsweg" auf Höhe der Wolkendecke
Gardasee Monte Tremalzo Mountainbike Tour Trail Passo Rocchetta
Die Trails werden schmaler und verblockter
Gardasee Monte Tremalzo Mountainbike Tour Trail Sentiero 422 Pregasina
Zum Ende hin zunehmend anspruchsvolle Schlüsselstellen
Gardasee Monte Tremalzo Mountainbike Tour Trail Panorama Passo Guil
Blick vom Passo Guil auf den Gardasee

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Gardasee-Altissimo

Eine Traumtour im Hochgebirge auf der Ostseite des Sees.

Diese Variante erspart einem die sehr unangenehme Anfahrt über die stark von Autos und Motorrädern befahrene Tunnelstraße von Torbole nach Navene.

Stattdessen fährt man über Nago die Altissimostraße "Strada del Monte Baldo" auf 850 Höhenmeter rauf und zweigt dann, in Sichtweite der Antennen, rechts auf den Weg in Richtung Süden ab. Nun geht es noch bis 1170m bergauf zum Sentiero 6. Diesem folgen wir bergab und erreichen nach etwa 1,5km den Aussichtspunkt Dosso dei Roveri, wo der anspruchsvolle, aber flüssig fahrbare Trail in Richtung Navene beginnt.

In Navene angekommen nehmen wir den Radweg am Ufer bis nach Malcesine, um uns von der Bergbahn zum Monte Baldo auf 1760m Höhe bringen zu lassen. Beim Verlassen der Bergbahnstation folgen wir dem Weg links in Richtung Norden, der über einen breiten Grat zu dem Punkt führt, an dem das in der Galerie dargestellte Panoramabild entstanden ist.

Bis zum Rifugio Graziani führt eine kaum befahrene Teerstraße sowie alternativ ein Forstweg, der ein paar Höhenmeter weiter unten verläuft.

Hier kann man nun entweder über den sehr schönen, aber teilweise ausgesetzten Sentiero 650 und Sentiero 624B oder über den Altissimo-Gipfel und den Sentiero 622 ins Val del Parol abfahren. Auf einem kleinen, moderat ansteigenden Pfad geht es rüber zum Einstiegspunkt in den 601er Downhill.

Den legendären Sentiero 601 stürzen wir uns, in diesem recht gut fahrbaren Abschnitt, bis auf 1050m runter, wo wir zur nächsten Downhill-Abfahrt Val del Diaol "The Skull" (siehe separate Beschreibung) wechseln, die uns bis Nago durchrüttelt. Wer es etwas weniger heftig mag, der kann stattdessen auch den Coast Trail bis Torbole fahren, der zwei Kurven weiter unten nach Westen von der Altissimostraße abgeht.

Von Nago nehmen wir den entspannten, aber steinigen Wanderweg Santa Lucia, der beim gleichnamigen Hotel endet und direkt zum Götheplatz in Torbole führt.

Wegbeschaffenheit

Länge: 52 Kilometer - Gesamtanstieg: 1.900 Meter - Gesamtabstieg: 3.600 Meter

Bergauf ist nur beim Anstieg vom Rifugio Graziani zum Gipfel des Altissimo aufgrund der vielen Steine mit einer längeren Schiebepassage zu rechnen, ansonsten sind die Anstiege weder steil noch verblockt (siehe Steigungsprofil).

Der Sentiero 6 ab Dosso dei Roveri bewegt sich weitgehend auf S1-Niveau, mit ein paar wenigen S2-Stellen eingestreut und ist somit zügig fahrbar.

Vom Altissmo-Gipfel geht der Sentiero 622 runter, der sich auf solidem S1-Niveau den Hang hinunter schlängelt.

Die Alternativroute über den Sentiero 650 ist größtenteils ohne jegliche Hindernisse, allerdings ab Malga Campo oft ausgesetzt, weshalb man die eine oder andere Passage aus Vernunftsgründen schieben sollte.

Nach dem Aufstieg aus dem Val del Parol beginnt die Abfahrt auf dem Sentiero 601, der in diesem Abschnitt als S2 einzustufen ist, mit ein paar S3-Schlüsselstellen, die hauptsächlich steil und verblockt sind, also weder besonders eng noch ausgesetzt.

Bei der Downhill-Abfahrt Val del Diaol kann man mehrmals verschiedene Wege auswählen und so den Schwierigkeitsgrad anpassen, wobei die Strecke vorwiegend auf S2-Niveau verläuft. Der alternativ zu fahrende Coast Trail wiederum bewegt sich auf dem Schwierigkeitsgrad S1, mit einer heftigen Kletterpassage vor dem Abzweig zur Felskante.

Karte und Höhenprofil

Start und Ziel ist der Ort Torbole.

Gardasee Altissimo Mountainbike Tour Karte

Die Tour verläuft zwischen Torbole und Nago im Norden sowie Navene und Malcesine im Süden

Gardasee Altissimo Mountainbike Tour Höhenprofil

Zwischen Kilometer 24 und 28 erspart uns die Bergbahn einen mühsamen Aufstieg

Gardasee Altissimo Mountainbike Tour Steigungsprofil

Keine besonderen Steigungen, aber auf dem 601er und Skull-Trail ab Kilometer 42 recht steile Abfahrten

Galerie

Gardasee Altissimo Mountainbike Tour Panorama
Panorama vom Monte Baldo in Richtung Limone, Riva, Brione, Torbole, Altissimo und Rifugio Graziani (von links nach rechts)
Gardasee Altissimo Mountainbike Tour Sentiero 650
Sentiero 650 und der Steig vom Nordgrat des Monte Baldo
Gardasee Altissimo Mountainbike Tour Sentiero 6
Sentiero 6 und das Panorama am Val del Parol
Gardasee Altissimo Mountainbike Tour Dosso dei Roveri
Sentiero 6 ab dem "Dosso dei Roveri"
Gardasee Altissimo Mountainbike Tour Gipfel Ruinen
Kriegsruinen am Gipfel des Monte Altissimo

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Gardasee-Misone

Das erste Ziel dieser Tour ist der Lago di Tenno, dessen türkisblaue Farbe und die Tatsache, dass er einer der saubersten Seen in Italien ist, schon einen Besuch wert sind.

Die bis dahin gewonnenen Höhenmeter erhalten wir bei der Querung zum Fuß des Monte Misone über einen Forstweg und ein kurzes Stück abschüssige Asphaltstraße.

Es folgt eine lange Auffahrt, die man auf einer schönen Piste kontinuierlich und mit angenehmer Steigung hoch strampelt. Oben angekommen erwartet uns ein beeindruckendes Panorama und ein gut fahrbarer Trail um den Misone Gipfel herum.

Die anschließende Abfahrt ist steil, sehr rutschig und oft verblockt. Vom Fahren dieser Tour nach einem Regentag im Herbst oder Frühsommer kann ich nur dringend abraten, da es nicht wirklich Spaß macht sich mit schlammigen Reifen auf steilen und nassen Laubrutschen den Weg nach unten zu bahnen.

Über weitere nette Trails entlang der Weinplantagen geht es bis runter nach Arco, wo wir den Radweg zurück in Richtung Torbole nehmen.

Wegbeschaffenheit

Länge: 45 Kilometer - Gesamtanstieg: 2.000 Meter - Gesamtabstieg: 2.000 Meter

Bis zum Lago di Tenno führt ein größtenteils asphaltierter Radweg, der auch teilweise auf einer wenig befahrenen Straße verläuft.

Es folgen Feldwege und eine asphaltierte, moderat steigende Auffahrt zum Monte Misone.

Die Trails vom Misone runter sind steil, oft auf solidem S2-Niveau und besonders im Frühling aufgrund von Laub sowie generell aufgrund des feinen Schotter zwischen den Steinen extrem rutschig. Passende Reifen sind bei diesen Konditionen daher empfehlenswert, um die Abfahrt zu genießen.

Karte und Höhenprofil

Start und Ziel ist der Ort Torbole.

Gardasee Monte Misone Mountainbike Tour Karte

Vom Flachland in Torbole bis zum höchsten Gipfel bei Arco

Gardasee Monte Misone Mountainbike Tour Höhenprofil

Ab dem Lago di Tenno geht es nach kurzer Verschnaufpause stetig aufwärts und gut fahrbar auf den Monte Misone

Gardasee Monte Misone Mountainbike Tour Steigungsprofil

Nach der sehr angenehmen Auffahrt folgt eine zum Teil recht steile Abfahrt

Galerie

Gardasee Monte Misone Mountainbike Tour Auffahrt
Der lange Anstieg auf der gut fahrbaren Piste zum Monte Misone
Gardasee Monte Misone Mountainbike Tour Lago di Tenno
Ein kühles Bad im wunderschönen Lago di Tenno
Gardasee Monte Misone Mountainbike Tour Panorama
Über den Wolken
Gardasee Monte Misone Mountainbike Tour Trail
Bergab warten steile Fels- und Laubrutschen auf uns
Gardasee Monte Misone Mountainbike Tour Arco
Zum Ende hin wird es wieder entspannter

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Gardasee-Skull

Der Val del Diaol, aufgrund der ehemaligen Markierung durch einen Kuhschädel auch oft The Skull Trail genannt, ist eine offizielle Freeride-Strecke im Nordosten des Gardasees.

Ursprünglich im Jahr 2006 angelegt, wird der Trail von lokalen Freiwilligen in Stand gehalten und immer weiter ausgebaut.

Inzwischen kann man an mehreren Stellen auswählen, ob man lieber die Varianten "Expert" oder "Flow/Easy" fährt, wobei letztere eher als Umfahrung der Holzaufbauten zu sehen sind, denn die als leicht markierten Abschnitte sind nicht minder schwer zu fahren als der Rest dieser genialen Abfahrt.

Die Strecke bietet über eine Länge von knapp fünf Kilometern so ziemlich alles, von flüssig zu fahrenden Abschnitten, bis hin zu steilen und verblockten, sehr technischen Passagen.

Während der Auffahrt über die Strada del Monte Baldo wird man mit tollen Weitblicken belohnt, der Einstieg in den Val del Diaol auf 1050hm ist mit Schildern markiert und nicht zu übersehen.

Wer den Skull meistern möchte, der sollte bergab unbedingt mit Protektoren sowie einem langhubigen Enduro fahren, ein Integralhelm kann sicher auch nicht schaden. Zu guter Letzt darf man nicht vergessen, dass es sich keinesfalls um einen gemütlichen Trail mit ein paar schwierigen Schlüsselstellen handelt, sondern um eine anspruchsvolle Freeride-Strecke, die einem auf fast 900 Höhenmetern durchgehend einiges an Kondition und Fahrtechnik abverlangt.

Wegbeschaffenheit

Länge: 15 Kilometer - Gesamtanstieg: 895 Meter

Auf dem Weg nach oben bewegt man sich stets auf einer Asphaltstraße, die man sich alternativ mit dem Shuttle-Bus hochfahren lassen kann.

Die Abfahrt enthält ein buntes Potpourri an Untergrund, den der Lago zu bieten hat. Von Wurzelabschnitten im Wald, steilen Steinpassagen und losem Geröll, bis hin zu diversen Holz-Aufbauten und Sprungschanzen, bleibt kein Wunsch offen.

Sehr gute Balance und eine sichere Bike-Beherrschung bis zum Schwierigkeitsgrad S2+ sind Grundvoraussetzung, um sich an dieses Schmuckstück zu wagen. In einigen Passagen ist der Weg steil und extrem mit Steinen verblockt, dort also bis Schwierigkeitsgrad S3.

Karte und Höhenprofil

Start und Ziel ist der Ort Nago bei Torbole.

Gardasee-Skull Karte

Von Nago geht es in südlicher Richtung bis auf 1.050hm zum Einstieg und dann nach Norden wieder bergab

Gardasee-Skull Höhenprofil

Ab Nago geht es auf einer Asphaltstraße stetig bergauf

Gardasee-Skull Steigungsprofil

Auf dem Weg nach unten ist es abwechselnd mal steiler, mal flacher

Galerie

Gardasee-Skull Bild 1
Always respect The Skull
Gardasee-Skull Bild 2
Die Auffahrt "Strada del Monte Baldo" und der Einstieg in die Freeride-Strecke
Gardasee-Skull Bild 3
Schöne Weitblicke beim Hochkurbeln
Gardasee-Skull Bild 4
Der Fels-Aussichtspunkt und die Antennen kurz vor dem Ziel
Gardasee-Skull Bild 5
Abwechslungsreiche Herausforderungen
Gardasee-Skull Bild 6
Und immer wieder schön steil und verblockt

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Gardasee-Anaconda

Aktueller Hinweis:

Die Befahrung des Anaconda-Trails ist nicht mehr erlaubt und wurde in den letzten Jahren auch wiederholt mit Bußgeldern geahndet. Wahrscheinlich werden in 2016 entsprechende Schilder auf diesen Umstand hinweisen. Bis hier Klarheit herrscht, rate ich dringend vom Befahren dieser Strecke ab und empfehle als launige Alternative den Naranch-Freeride von Santa Barbara aus.


Die Anaconda Freeride-Strecke, offiziell der Sentiero 637 auf dem Monte Velo, ist ein für den Gardasee untypischer Trail, der in der oberen Hälfte fast ausschließlich auf Waldboden verläuft, während in der unteren Hälfte die Lago-typischen Geröll- und Felsblockrinnen Überhand nehmen.

An mehreren kleinen Dörfern vorbei führt uns die Auffahrt von Loppio bis zum Ort Santa Barbara auf 1.174 Meter Höhe, meistens auf Feldwegen parallel zur Straße. Alternativ kann man auch von Arco aus die Straße nehmen oder sich vom Shuttle-Bus fahren lassen.

Direkt hinter Santa Barbara beginnt mit einem extrem steilen und anspruchvollen Waldpfad der Freeride-Spaß. Mit unpassender Bereifung und bei nassen Bodenverhältnissen ist von dieser Tour abzuraten, da sie dann zwangsweise in einer unkontrollierten Rutschpartie endet. Sein Fahrrad eine Freeride-Strecke runter zu schieben oder zu tragen ist in der Regel kein Vergnügen, daher kann ich nur dringend davon abraten einen Versuch bei suboptimalen Bedingungen zu wagen.

Nach den vielen, gut fahrbaren Serpentinen durch den Wald, die dem Pfad den Namen Anaconda beschert haben, gibt es eine kurze Verschnaufpause mit toller Aussicht auf den See.

Nun startet die nächste Phase über Felsformationen und steinige Rüttelpassagen, die durch ein paar Schlüsselstellen mit verblockten Stufen gewürzt sind.

Hat man den Anaconda schließlich bezwungen, steht man in Nago vor den beeindruckenden Höhlen der Marmite dei Giganti.

Die Rückfahrt von Nago nach Torbole kann man wahlweise ganz langweilig über die Straße abfahren, einen der anderen bekannten und teils leider illegalen Wege nehmen oder es über den Steig versuchen, der direkt vor der Höhlenlandschaft nach unten führt. Dieser verlangt einem, aufgrund der Spitzkehren und Stufen in sehr steilem Gelände, nochmal eine gehörige Portion Fahrkönnen und Konzentration ab, bis wir zurück in Torbole sind.

Wegbeschaffenheit

Länge: 26 Kilometer - Gesamtanstieg: 1.200 Meter

Die Auffahrt von Loppio aus beginnt sehr steil auf parallel zur Straße verlaufenden Wegen. Wer es lieber etwas flacher mag und kein Problem mit Autoverkehr hat, der kann ganz oder abschnittsweise auf die Straße ausweichen. Die meisten der Wege sind aber ganz gut fahrbar und bieten einen deutlich besseren Ausblick auf die umliegenden Dörfer.

Der Anaconda beginnt hinter Santa Barbara auf dem Sentiero 637 als steil abfallender Waldpfad. Die zweite Hälfte ist nicht mehr ganz so steil, dafür umso verblockter und steiniger. Ein langhubiges Enduro und Protektoren sind Pflicht, außerdem sollte man den Schwierigkeitsgrad S2 in allen Ausprägungen sicher beherrschen. Ein paar sehr verblockte Passagen sind auf S3-Niveau einzustufen.

Karte und Höhenprofil

Start und Ziel ist das Ortszentrum von Torbole.

Gardasee-Velo Karte

Von Nago geht es nach Santa Barbara bis auf 1.174hm und auf dem Sentiero 637 wieder zurück

Gardasee-Velo Höhenprofil

Ab Loppio geht es konstant bergauf, teils recht steil, teils etwas flacher

Gardasee-Velo Steigungsprofil

Der Anaconda Trail hat immer wieder sehr steile Abschnitte

Galerie

Gardasee Monte Velo Mountainbike Tour Panorama San Felice
Die Auffahrt, vorbei an kleinen, verträumten Dörfern
Gardasee Monte Velo Mountainbike Tour Trail Malga Fiavei 1
Der Anaconda ist extrem steil und oft verblockt
Gardasee Monte Velo Mountainbike Tour Panorama Torbole
Im mittleren Teil ist eine kurze Verschnaufspause mit Aussicht
Gardasee Monte Velo Mountainbike Tour Trail Malga Fiavei 2
Nach unten hin wird es technisch anspruchsvoller
Gardasee Monte Velo Mountainbike Tour Marmite dei Giganti
Auf Höhe Nago erreichen wir die Felsformation "Marmite dei Giganti"
Gardasee Monte Velo Mountainbike Tour Panorama Trail Nago Torbole
Der Steig nach Torbole fordert nochmal volle Konzentration

Gardasee-Naranch

Wegbeschaffenheit

Länge: 29 Kilometer - Gesamtanstieg: 1.316 Meter

Bei Anfahrt mit dem Shuttle reduziert sich die Länge der Tour um 19 Kilometer und die verbleibende Gesamtauffahrt auf 210 Höhenmeter.

Karte und Höhenprofil

Start und Ziel ist Torbole.

Gardasee-Naranch Karte

Von Torbole bis Santa Barbara und zum Monte Creino rauf, zurück auf dem Naranch Trail, Sentiero Gole und Anaconda

Galerie

Gardasee Naranch Mountainbike Tour Wald Downhill
Technisch anspruchsvolle Passage, die sehr steil und wurzelig zwischen zwei Bäumen durchführt
Gardasee Naranch Mountainbike Tour Maso Naranch Wiese
Bei der Maso Naranch kann man nicht nur im Biergarten chillen
Gardasee Naranch Mountainbike Tour Maso Naranch Schild
Das Eingangsportal zur Maso Naranch und der Sentiero Gole
Gardasee Naranch Mountainbike Tour Anaconda Downhill
Die letzten Höhenmeter bis Nago wird man nochmal voll gefordert

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