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Bilder des Enduro

Mein Fuhrpark

Wer viel mit dem Rad fährt und den maximalen Spaß im jeweiligen Gelände haben möchte, der sollte sich mit verschiedenen Kategorien von Fahrrädern näher beschäftigen.

Bei einem Stadtrad etwa halte ich die Nabenschaltung, den Nabendynamo, bequeme Griffe, "unplattbare" Reifen und eine LED-Beleuchtung mit Einschaltautomatik für unverzichtbar in Sachen Komfort und zur einfachen Handhabung.

Für ausgedehnte Touren in leichtem bis mittelschweren Gelände hingegen ist ein vollgefedertes Mountainbike aus der Kategorie "Cross Country" oder "All Mountain" empfehlenswert, das vom Gewicht her auch bergauf viel Freude bereitet, aber den Fahrer nicht gleich bei der ersten Wurzel zur Gleichgewichtsakrobatik nötigt.

In steilem, verblocktem Gelände hingegen bietet sich ein Modell aus der Kategorie "Enduro" an, das mit flachem Lenkwinkel, großem Radstand, satten Federwegsreserven und einem tiefen Schwerpunkt viel Sicherheit und Komfort bietet.

Es gibt noch viele andere Kategorien von Fahrrädern, etwa Rennräder, BMX- und Trickräder oder schwere Downhill-Gerätschaft. Auf diese möchte ich im Rahmen dieser Seite jedoch nicht weiter eingehen, da ich kein solches Rad besitze.

Rotwild RFC 0.3

Rotwild RFC 0.3 All Mountain Bike

Das RFC 0.3, nach den Spielzeugen der frühen 90er im Jahr 2007 mein erstes richtiges, geländetaugliches Mountainbike, war Liebe auf den ersten Blick, als ich den Rahmen im Laden sah. Natürlich war das komplett aufgebaute Rad für mich seiner Zeit nicht erschwinglich, es mussten also ein paar glückliche Umstände herbeigeführt werden.

Numero eins brachte die Tatsache, dass der lokale Händler die Marke aus dem Programm nahm und mir so den Rahmen als Vorjahresmodell für gut einen Tausender unter dem Normalpreis geben konnte.

Numero zwei war die Jahreszeit, die mir ein Rad von Canyon aus dem Ausverkauf bescherte, das trotz eines moderaten Preises von 2000 Euro von der Ausstattung her der teuersten Variante "Edition" des Rotwild RFC 0.3 extrem ähnlich war.

Das mit Carbon-Bremsen von Avid, SRAM X0 Carbonkäfig-Schaltwerk, Easton EA 70 Lenker, Syntace F99 Vorbau und der in dem Modelljahr (aufgrund fehlender Lizenz) für viele Folgejahre nicht mehr gebauten Fox Talas X Federgabel mit "Brain"-Dämpfung sowie sehr leichten, aber empfindlichen Laufrädern von DT-Swiss ausgestattete Canyon wurde komplett zerlegt und der übrig gebliebene Rahmen in der Bucht verscherbelt.

Nun hatte ich alles für mein Mountainbike beisammen, wie ich es mir vorgestellt habe!

Mehrere Alpenüberquerungen, Bikeparkeinsatz und viele Touren später läuft es nach wie vor hervorragend.

Lediglich die zwar schönen und leichten, aber nach jedem Bremsflüssigkeitswechsel mit der Zeit stetig weniger standfesten Avid-Bremsen nervten, weshalb ich sie durch eine XT-Mineralölbremse ersetzt habe. Ausgetauscht wurden ansonsten nur die Bereifung, eine kaputt gegangene Montagsfelge (wurde vom Hersteller DT-Swiss nicht ersetzt, obwohl ein Garantiefall!) und nach mehreren Jahren hartem Einsatz auch die Griffe.

Summa summarum hat mir dieses Rad sehr viel Freude bereitet, ist aber von Geometrie und Kinematik im steilen, verblockten Gelände einem Enduro um einiges unterlegen, weshalb das Neuaufbauprojekt gestartet wurde.

Das RFC 0.3 wird auf weniger ruppigen Touren auch in Zukunft mein treuer Begleiter bleiben und durch den nun genau definierten Einsatzbereich auf ein renntaugliches Gewicht von deutlich unter 12kg abgespeckt.

Trennbalken

Kalkhoff Black Voyager

Kalkhoff Black Voyager Modell 2005

Kalkhoff Black Voyager "Edition 2012"

Kalkhoff Black Voyager Edition 2012

Mein gutes, altes Stadtrad, ursprünglich im Jahr 2005 von Papa zum Geburtstag geschenkt bekommen.

So ziemlich alle Anbauteile wurden im Laufe der Jahre ausgewechselt, da sie dem harten Alltag in der Stadt und dem bayerischen Winter nicht gewachsen waren.

Als erstes musste die billige V-Bremse dran glauben und wurde durch eine Magura HS33 Hydraulikfelgenbremse ersetzt. Diese hat mich leider sehr enttäuscht, denn ein Hebel ist zwei Mal ohne Sturz aus der Halterung gebrochen. Ich vermute ein Materialproblem der von mir genutzten Jubiläumsedition, der Hersteller zeigte sich aber nicht kulant. Daraufhin entfernte ich auch die andere Bremse und fahre nun wieder V-Bremsen, allerdings sehr gute und günstige von Avid.

Danach folgten noch die Schaltung und Kurbel, nun Komponenten der Serie Alfine von Shimano - außerdem habe ich zur Gewöhnung den gleichen Sattel wie am Rotwild montiert. Beleuchtet wird das Rad aktuell durch LED-Standlichter, die sich bei Dunkelheit von selbst einschalten und vom Nabendynamo gespeist werden.

Diverse "Verschleissteile" wie Griffe, Pedale, Reifen, Innenlager (nun von Acros), Ständer oder das vordere Schutzblech waren auch fällig. Momentan fahre ich mit Plattform-Pedalen (im Winter ideal), sehr angenehmen Ledergriffen und Bereifung vom Typ Marathon Dureme der Marke Schwalbe.

Zuletzt habe ich noch die nach vielen Wintern labbrig gewordene, funktionslose Federgabel durch eine für Stadtverhältnisse relativ hochwertige Luftgabel von Marzocchi ersetzt. Das Ansprechverhalten ist zwar nicht mit einer Stahlfedergabel vergleichbar, jedoch ist sie einfach aufgebaut, wartungsarm, sehr gut gedichtet und ohne jegliches Buchsenspiel. Jetzt wo es dank des 29"-Booms sehr viele Mountainbike-Gabeln auf dem Markt gibt, würde ich aber eher eine Stahlfedergabel von Rock Shox empfehlen.

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